SFB 590 - Inhärente und adaptive Differenzierungsprozesse

Wir sind ein durch die DFG geförderter Sonderforschungsbereich an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf, im Juli 2008 begann unsere dritte Förderperiode (Laufzeit bis 2012). Der Bewilligungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Fortsetzung des SFB 590 "Inhärente und Adaptive Differenzierungs-prozesse" (Sprecher: Prof. Dr. Peter Westhoff, Institut für Entwicklungs- und Molekular-biologie der Pflanzen) für eine weitere Förderperiode bis 2012 beschlossen. Der SFB erhält 7,6 Millionen Euro.

Die im SFB 590 integrierten Teilprojekte wollen verstehen lernen, wie sich spezialisierte Zellen und Gewebe von Tieren, Pflanzen, Pilzen und Bakterien aus undifferenzierten Vorläuferzellen entwickeln bzw. wie sich Zellen unter dem Einfluss äußerer Faktoren verändern. Der SFB setzt dazu Methoden der Genomik, Biochemie und Zellbiologie ein. 

Die Gutachter attestieren dem SFB, dass er nach wie vor eine hochaktuelle und sehr relevante Thematik bearbeitet, die dem Verbund eine tragfähige Zukunftsperspektive weit über die abschließende Förderperiode hinaus sichert.

Dreizehn der insgesamt 17 Teilprojektleiter/innen gehören der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät an: Prof. Joachim Ernst (Mikrobiologie), Dr. Ursula Fleig und Prof. Hans Hegemann (Funktionelle Genomforschung), Prof. Rüdiger Simon, Prof. Martin Beye und Prof. Thomas Klein (Genetik), Prof. Ulrich Rüther (Entwicklungs- und Molekularbiologie der Tiere), Prof. Eckhard Lammert (Zoophysiologie), Prof. Andreas Weber und Prof. Georg Groth (Biochemie der Pflanzen), Prof. Peter Westhoff (Entwicklungs- und Molekularbiologie der Pflanzen) und Prof. Claus Seidel (Molekulare Physikalische Chemie). Dr. Daniel Schubert (Genetik) leitet eine SFB-Nachwuchsgruppe.

Zwei Projekte entstammen der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität: Prof. Hans-Werner Müller (Labor für molekulare Neurobiologie der Neurologischen Klinik) und Prof. Klaus Pfeffer (Institut für Medizinische Mikrobiologie). Unterstützt werden die Arbeiten durch Dr. Karl Köhrer und Dr. Sabine Metzger aus dem Biologisch-Medizinischen Forschungszentrum.

Für die Jahre 2010 und 2012 sind wissenschaftliche Symposien mit internationaler Beteiligung geplant.

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