Gemeinsame Zusammenarbeit und internationale Konferenz – Förderung der Pflanzenbiotechnologie für Stressresistenz und Ernährungssicherheit
(12.03.2026) Eine dynamische indisch-deutsche Partnerschaft wurde vom SPARC-Programm für den Zeitraum 2025 bis 2026 finanziert: Professor Sanjib Kumar Panda (Lehrstuhl für Pflanzenbiochemie, Central University of Rajasthan, CURaj), ehemals Gastwissenschaftler bei CEPLAS, und Professorin Petra Bauer (Institut für Botanik, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, HHU) leiten ein zweijähriges Projekt zur Beschleunigung der Forschung an stressresistenten, nährstoffreichen Hülsenfrüchten. Mit Schwerpunkt auf der Toleranz von Mungbohnen gegenüber sauren Böden, wie sie in Nordostindien häufig vorkommen, erforscht das Team Gene und Mechanismen, die die Reaktion auf Eisenvergiftung steuern – Erkenntnisse, die die Entwicklung robuster Mungbohnensorten für Regionen mit sauren Böden vorantreiben werden. Ein Höhepunkt dieser Bemühungen war die von CURaj veranstaltete internationale SPARC-Konferenz am 25. und 26. Februar 2026: „Advancing Plant Biotechnology for Stress Resilience and Nutritional Food Security – Chances for Legume and Orphan Crops” (Förderung der Pflanzenbiotechnologie für Stressresistenz und Ernährungssicherheit – Chancen für Hülsenfrüchte und vernachlässigte Nutzpflanzen), bei der Experten aus den Bereichen Pflanzenphysiologie, Genomik, Biotechnologie und Züchtung zusammenkamen, um innovative Lösungen für Ernährungssicherheit, Unterernährung und nachhaltige Landwirtschaft zu erörtern.
Diese Partnerschaft ist ein Beispiel für die internationale Zusammenarbeit, um Spitzenforschung in reale landwirtschaftliche Auswirkungen umzusetzen. SPARC (Scheme for Promotion of Academic and Research Collaboration) ist eine Initiative des indischen Bildungsministeriums zur Stärkung der Forschungsbeziehungen.